Sankt Maria Magdalena Gernsheim
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Betrachtung zum Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit (19. April 2020)  


Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=22589914


Liebe Schwestern und Brüder,

seit dem Heiligen Jahr 2000 wird der uns vertraute „Weiße Sonntag“ (2. Ostersonntag) als „Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit“ begangen. Dieser Sonntag und das Bild, das Sie hier sehen, gehen auf sogenannte Privatoffenbarungen zurück, die unser auferstandener Herr Jesus Christus der hl. Schwester Faustina geschenkt hat. Das Bild des barmherzigen Jesus ist das weltweit am meisten in katholischen Kirchen verbreitete. Es zeigt einen schönen Jesus. Schön ist sein Gesicht. Das Gesicht des HERRN ist schön, weil es voll Liebe ist. Wenn wir einem Menschen begegnen, der uns mit Missgunst oder Misstrauen begegnet, dann werden wir sein Gesicht nie als schön empfinden. Jesus hat ein schönes Gesicht, denn er ist ganz erfüllt von der Liebe seines und unseres himmlischen Vaters. Diese Liebe strahlt auf diesem Bild aus seinem Herzen heraus – strahlt uns entgegen. Diese göttliche Liebe gilt jedem Menschen – auch Ihnen und mir. Niemand muss sich diese Liebe erwerben oder verdienen. Sie ist einfach da, ein unendliches göttliches Geschenk. Die Liebe des HERRN ist vollkommen, denn sie ist in jedem Augenblick bereit, vollständig zu vergeben. „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“ – so hat es Jesus einmal gesagt. „Jezu ufam tobie.“ (Deutsch: Jesus, ich vertraue auf dich.) Diese Worte hat Jesus Schwester Faustina geschenkt mit der Verheißung, dass ER allen vergeben werden, die zu ihm kommen – mögen ihre Lasten und ihre Schuld noch so groß sein.



Liebe Brüder und Schwestern,

einen besseren Freund als Jesus werden wir nicht finden. Wer nimmt uns schon immer wieder sofort und ohne Gegenleistung an und auf, wenn wir uns verfehlt haben, wenn wir untreu waren. Jesus tut es mit Freuden – in jedem Augenblick. Seine Liebe ist immer da.
Die blauen und roten Strahlen, die auf dem Bild aus seinem Herzen hervorgehen erinnern an die Sakramente der Taufe (Wasser) und der hl. Eucharistie (Blut), in denen uns Jesus das göttliche Leben und die göttliche Liebe schenkt. Diese Liebe und dieses Leben empfangen wir verlässlich in den Sakramenten. Aber wenn wir – wie jetzt in der Corona-Krise die Sakramente nicht empfangen können, dann ist die Liebe des HERRN trotzdem da. Sie geht uns nicht verloren, weil wir keine Sakramente feiern können.



Liebe Kommunionkinder und Kommunionfamilien,

das mag ein Trost für Euch sein, wenn Ihr jetzt nicht wie geplant die Erstkommunion feiern könnt. Jesu Liebe / Gottes Liebe geht Euch dadurch nicht verloren. Vertraut ganz fest darauf! Wir werden Euch und Eure Familien am Sonntag fest ins Gebet einschließen. Vielleicht könnt Ihr ja über die Homepage zuschauen und zuhören, mitbeten und singen. JESUS wird dann ganz nah bei Euch sein.

Jesus, ich vertraue auf dich.

Laufen wir immer neu, mit allem, was uns bewegt, belastet, ängstigt und Sorgen bereitet zu Jesus. Sein Herz ist offen. Der hl. Apostel Thomas, von dem wir im Evangelium des Barmherzigkeitssonntags (Johannesevangelium 20, 19 – 31) hören, durfte in dieses geöffnete Herz seine Hand ablegen und mit ihr seine Zweifel, seine Trauer, seine Schwachheit. In diesem Herzen hat er Trost, Frieden, innere Heilung und wahre Freude gefunden.

Jesus, ich vertraue auf dich.

Ich wünsche allen – besonders aber unserer Kommunionkindern und ihren Familien einen frohen Sonntag im Vertrauen auf diesen Jesus, der uns liebt wie kein anderer.
Im Gebet sind unser Gemeindereferent Markus Kiefer und ich Ihnen / Euch allen an diesem Sonntag besonders herzlich verbunden.

Behüte Sie / Euch alle Gott!
Gernsheim, am 17. April 2020
gez. Olaf Schneider, Pfr.

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